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Stiftung Warentest Wärmepumpentrockner 2013

In regelmäßigen Abständen prüft die Stiftung Warentest Haushaltsgeräte aller Art. Darunter sind natürlich auch die modernen Wäschetrockner. Erst kürzlich fand wieder ein diesbezüglicher Test statt, bei dem es speziell um die neuartigen Wärmepumpentrockner ging. Dabei überprüfte die Verbraucherorganisation nicht nur den Energieverbrauch der Geräte, sondern auch alle anderen relevanten Faktoren. Diese möchten wir Ihnen nachfolgend im Einzelnen etwas näher vorstellen.

Stiftung Warentest Wärmepumpentrockner 2013

Stiftung Warentest Wärmepumpentrockner 2013

Wärmepumpentrockner Stiftung Warentest im Fokus

Zunächst einmal lobte die Stiftung Warentest die ausgefeilte Technik der modernen Wärmepumpentrockner. Mit ihrer einzigartigen Konstruktion sorgen die Geräte dafür, dass die benötigte Energie so sinnvoll wie möglich eingesetzt wird. Eine deutliche Verbrauchsersparnis gegenüber anderen Wäschetrocknern wie beispielsweise den klassischen Ablufttrocknern oder auch den technisch höherwertigen Kondenstrocknern ist die Folge.

Der Wärmepumpentrockner erreicht diese Energieersparnis durch das gleichnamige Bauteil, welches den technischen Mittelpunkt des Gerätes darstellt. Statt die erwärmte Luft einfach in den Raum bzw. ins Freie zu blasen, wenn sie durch die Wäsche geleitet wurde, nutzt der Wärmepumpentrockner diese bzw. die darin enthaltene Energie bereits für den nächsten Trockenprozess. So kann ein beachtlicher Teil der Energie eingespart werden.

Wie ist die Funktionsweise der Wärmepumpentrockner ausgefallen:

Die Testreihe der Stiftung Warentest begann mit dem obligatorischen Funktionstest. Es wurde anhand verschiedener Textilien festgestellt, ob der Trockner die ihm zugedachte Aufgabe in befriedigendem Maße erfüllt. Für ihre Funktionsweise bekamen alle getesteten Geräte ein „gut“ von der Verbraucherorganisation zugesprochen. Sowohl Handtücher als auch Kissenbezüge, Bettlaken sowie Textilien aus schwierig zu trocknenden Stoffen wurden allesamt bei der Trocknung geschont und erhielten ein flauschiges, griffiges Materialbild.

Naturgemäß stellt der Energieverbrauch neben der eigentlichen Trockenleistung das wichtigste Kriterium dar, anhand dessen die Güte eines Trockners beurteilt werden kann. Insgesamt testete die Stiftung Warentest 14 Wäschetrockner, darunter sechs Wärmepumpentrockner und acht konventionelle Kondensationstrockner. Während, wie bereits erwähnt, bei der Trockenleistung das grundsätzliche Funktionsprinzip des Wäschetrockners nur eine untergeordnete Rolle spielt und in dieser Disziplin alle Geräte gut abschnitten, gab es hinsichtlich des Energieverbrauchs deutliche Unterschiede.

Gegen die modernen Wärmepumpentrocknerwaren die klassischen Kondensationstrockner weitgehend chancenlos. Sämtliche Wärmepumpentrockner erhielten im Test die Note „gut“, die drei Testsieger kamen dabei von den Marken AEG, Siemens und Blomberg. Hier muss allerdings auch der Anschaffungspreis berücksichtigt werden, er lag bei den getesteten Wärmepumpentrocknern zwischen 650.- Euro und 855.- Euro. Doch auch der günstigste Wärmepumpentrockner, das Modell DPU 7340 von Beko, konnte im Test sehr gut mithalten und bietet für seinen Kaufpreis von ca. 500.- Euro eine respektable Leistung.

Die Stiftung Warentest setzte die Kaufpreise für Wärmepumpentrockner jeweils in Relation zur Energieersparnis, welche diese Geräte erzielen können. Die anfallenden Stromkosten wurden auf einen Zeitraum von zehn Jahren addiert, so dass die Unterschiede zwischen konventionellen Kondenstrocknern und Wärmepumpentrocknern dadurch sehr gut zum Ausdruck kamen. Während die Gesamtenergiekosten für einen Wärmepumpentrockner bei einem Beobachtungszeitraum von zehn Jahren bereits bei ca. 860.- Euro beginnen, ergibt das Ergebnis der Kostenbilanz bei einem herkömmlichen Kondenstrockner eine Summe von mehr als 1030.- Euro, und das beim günstigsten getesteten Gerät. Der teuerste Kondenstrockner verursachte sogar Kosten von fast 1.500.- Euro. Geht man davon aus, dass die Strompreise in den kommenden Jahren noch einmal deutlich steigen werden, wird die Differenz zwischen herkömmlichen Kondenstrocknern und Wärmepumpentrocknern dann nochmals deutlicher ausfallen.

Aufgrund dieser relativ schlechten Energiebilanz kamen die herkömmlichen Kondenstrockner über ein befriedigendes Urteil im Test der Verbraucherorganisation nicht hinaus. Wobei man zur Ehrenrettung hinzufügen muss, dass selbst der schlechteste Trockner im Test, der in diesem Fall vom Hersteller Candy kam, immer noch eine befriedigende Leistung bot. Zudem handelt es sich bei diesem Gerät um den günstigsten Trockner im Test, der zu einem Preis von knapp über 300.- Euro im Handel erhältlich ist.


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